Mein eigens projekt

Ich habe gerade gemerkt, dass ich mich im letzten Eintrag etwas wiederhole- das passt schon! Gerade ist mir beim Bloggen noch so viel eingefallen, was ich erzählen kann, dass ich jetzt noch mal was in meinen Blog schreiben. Ansonsten vergess ich bestimmt wieder, schließlich kenn ich mich doch.

Mein eigens Projekt bekommt langsam, aber sicher preziere Konturren: Da OVV mit Renates Idee nicht ganz einverstanden war, haben alle überlegt, was ich stattdessen machen kann. Peter hatte die Idee, dass ich ein Mal in drei Wochen in Sint Niklaas, Oostende und Antwerpen zwei oder drei Stunden Aktivitäten für Kinder anbiete. Für mich hiesse das dann, dass ich indirekt an meine Tätigkeit beil DLRG anknüpfen würde. Letztendlich mache ich wieder Jugendarbeit, nur nicht im Wasser. Der große Vorurteil ist, dass ich endlich etwas mache, wo ich die Verantwortung selber trage und es nach meinen Idee und so entwerfen kann. Zudem hocke ich so nicht 5 Tage die Woche im Büro fest!!!! Nur Büroarbeit ist echt nicht ganz mein Fall...

Peter würde wohl sagen, dass eine win-win Situation durch das Projekt besteht: OVV verspricht sich von der Sache, dass es ein Mal mehr bekannt wird und zum anderen dass es so auch die Jugend in Westvlaanderen erreicht. Die meisten Teilnehmer an den Wochenenden kommen aus Antwerpen, Limburg, Hasselt und Mecheln. Damit sind aber nur nur ein paar der vlämischen Provinzen abgedeckt. Um als nationale Organisation zu gelten, sollen aber aus allen Provinzen Teilnehmer kommen. Das ist aber momentan echt ein Problem!

Heute war unser erstes Treffen mit ansprechpersonen von SDV - Social Dienst voor de Vluchtelingen. SDV ist eine Anlaufstelle für Flüchtlinge bzw. Sozialbenachteiligte, die Asylanträge stellen wollen oder sonstige Probleme mit den Behörden haben. (Anscheinend ist auch hier das Wort "Bürokratie" nicht unbekannt!!!) Zwar meinte Peter, ich sollte mir im Vorhinein Gedanken machen, was ich sagen will. Natürlich hatte ich auch schon ein Grundgerüst, wie ich den Kinderclub allgemein aufziehen will. Trotzdem fand ich es schwierig: Ins Detail wollte ich nicht so sehr gehen- ich musste ja auch abtasten, was sich SDV vorstellt, was möglich ist,etc. Andererseit wollte ich auch nicht den Eindruck entstehen lassen, dass ich mir keine Gedanken gemacht habe.... In ganzen habe ich dem Tag mit ziemlich gemischten Gefühlen entgegen geschaut - letztendlich war das Treffen echt gelückt:  Während des Gespräch wurde schnell klar, dass SDV seinen eigenen Kinderclub hat. Dieser versucht auch ein Mal pro Monat eine Aktivität anzubieten, an der ich auch teilnehmen kann. Leider muss ich nach Oostenden immer fast 2 Stunden mit den Zug fahren. Das heißt, es ist ziemlich unmöglich, dass ich bei der Verbereitung viel mithelfen kann. Klar, man kann viel über Internet und Telefon machen, aber schwierig ist es immer noch. Deswegen haben wir ein wenig rumgesponnen, was ich stattdessen machen kann.

 Die endgültige Idee ist, dass ich Ende Mai/Anfang Juni ein Treffen für die Kinder aus den drei verschieden Kinderclubs organisiere. Damit sich die Kinder nicht erst an diesem Tag kennen lernern, besuche ich mindestens ein Mal pro Monat jeden Kinderclub in den drei Zentren. Vielleicht kann man erst mit einen Freundschaftsbuch beginnen, indem sich die Kinder vorstellen. Der nächste Schritt wäre dann, dass die Kinder sich durch Mailkontakt besser kennen lernen. Ich finde die Idee toll, dass jedes Zentrum ein Schuhkarton bekommt. In diesen sollen sich dann Dinge befinden, die die Stadt, das Zentrum etc. repräsentieren. Meine Rolle ist dann die eines Postmanns. Mal schaun, vielleicht kann man ja auch Videos drehen.

Morgen vormittag werde ich die oben beschriebene Idee noch mal schön ausformuliert abtippen. Es wäre auch gut, wenn ich mir schon ein paar Gedanke mache, wie mein Zeitplan aussehen soll. Am Nachmittag treffen Peter und ich uns dann mit den Leuten in Sint Niklaas, um über das Projekt zu reden. Anfang folgende Woche sind wir dann im PSC i´von Antwerpen.

Wenn ich das ganze mir noch mal durch den Kopf gehen lasse, trage ich echt eine Menge Verantwortung auf meinen Schultern. Schließlich hängt der Erfolg der Sache auch von meinem eigenen Engargement ab. Zum Glück meinte Peter, dass mir OVV und die Zentren auf jeden Fall hlefen werden. Darüber bin echt froh, da ich so was echt noch nicht organisiert habe. Trotzdem strotze ich vor Idee, wie ich das ganze rüber bringen will!!!

Mittlerweile gefällt mir der Idee mit dern Kinderclub viel besser als die mit Arbeit im Tageszentrum für behinderte: Durch die Arbeit in den Zentrum werde ich mit Problemen von Flüchtlingen, Asylanten und Illegalen konfrontiert. Únd das entspricht genau meinem gewünschten Projektbereicht, für den ich mich bei ASF entschieden habe.

Tot ziens Sarah

6.11.07 21:21

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